22,25 Uhr Kombi Tweety, Facy + Instalein:
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Miras Wunschstern ⭐
https://gbdreamingbymirabellamagica.blogspot.com/2026/01/miras-wunschstern.html
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#SchlummerkistenReport
#MiraJukebox
#TräumeDeuten
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💤🔮😉💬 Geschichtsstunde a la Mira!🎓
Der etwas andere Geschichtsunterricht!😏🤣
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#MeinKalenderDilemma
Ich: "Krass Mami, dazu musst du ja Mathematiker und Astronom sein, um das zu begreifen! Es mag ja alles sein, dass das System besser ist. Das möchte ich gar nicht in Abrede stellen. Aber wenn sich dadurch religiöse Feste, Geburtstage verschieben, werde ich albern. Mami, dann wünschen wir uns morgen eben frohe Weihnachten."
Mami: "Ja, sieht fast so aus."
Ich: "Wir feiern ja auch noch vor. Das macht man gar nicht. Nach kann man ja feiern, aber vor doch nicht."
Mami: "Nein!"
Was sind Tage und Jahre?
Um zu verstehen, wieso der gregorianische Kalender 1582 eingeführt wurde, werfen wir zunächst einen Blick auf die „Entstehung“ von Tagen und Jahren.
Sonnenjahr – Tage und Jahre im Verhältnis
Ein Jahr ist durch den Umlauf der Erde um die Sonne definiert und der Tag durch die Umdrehung der Erde um ihre eigene Achse. Nun wird sich angesehen, wie oft sich die Erde um die eigene Achse dreht, während sie einmal um die Sonne kreist. Dabei stellt man fest, dass ein Umlauf um die Sonne etwa 365,24219 Mal so lange dauert wie eine Umdrehung um die eigene Achse.
Ein Jahr hat also 365,24219 Tage.
Das Jahr im julianischen Kalender
Julius Caesar führte 45 v. Christus den julianischen Kalender im römischen Reich ein. Dieser entspricht fast unserem heutigen Kalendersystem, denn es wird alle 4 Jahre ein Tag im Februar hinzugefügt (Schaltjahr).
Durch dieses 4-Jahres-Regel dauert ein Jahr in diesem Kalender genau 365,25 Tage.
„Fehler“ im julianischen Kalender
Da ein Jahr in etwa 365,24219 Tage dauert, ist der julianische Kalender somit um 0,00781 Tage oder 11 Minuten länger. Diese Abweichung klingt zunächst sehr gering, sorgt aber dafür, dass über die Jahre eine immer größere Lücke zum astronomischen Datum, also an welchem Punkt die Erde auf der Sonnenumlaufbahn zu einem gewissen Datum ist, entsteht.
Dies bedeutet, dass der julianische Kalender etwa alle 128 Jahre einen Tag „hinterherhinkt“.
Gregorianischer Kalender als Lösung
Um die 11 Minuten Unterschied im julianischen Kalender zu reduzieren wurde 1582 durch den Papst Gregor XIII der nach ihm benannte gregorianische Kalender eingeführt.
Auslöser war der wichtigste Feiertag im christlichen Glauben – die Auferstehung Jesu Christi, also Ostern. Dieser Feiertag wurde im 4. Jahrhundert auf den Sonntag nach dem ersten Vollmond nach dem Frühlingsanfang datiert (diese Regelung gilt heute noch).
Da der astronomische Frühlingsanfang im Kalender immer weiter abwich, wollte Papst Gregor XIII 1582 dies durch die Einführung eines besseren Kalenders mit neuer Schaltjahresregelung korrigieren. Um eine sofortige Korrektur zu erreichen, beschloss er zudem, dass auf den 4. Oktober 1582 sofort der 15. Oktober 1582 folgt.
Neue Schaltjahresregelungen
Zu den bisherigen Schaltjahren alle 4 Jahre kamen nun zwei neue Regeln hinzu:
- In allen durch 100 teilbaren Jahren entfällt das Schaltjahr, z.B. 2.100, 2.200, 2.300, …
Dadurch weicht das Kalenderjahr mit 365,24 Tagen nur noch 0,00219 Tage vom Sonnenjahr ab, also einem Tag alle 457 Jahre. Um sich noch mehr anzugleichen wurde die zweite Regel eingeführt:
- Ausnahmen bilden die Jahre, welche durch 400 teilbar sind, z.B. 2.000, 2.400, 2.800, …
In diesen Jahren findet ein Schaltjahr statt.
Annäherung an das „tatsächliche Jahr“
Durch diese beiden neuen Schaltjahresregelungen ist das Jahr im gregorianischen Kalender 365,2425 Tage lang. Das entspricht noch einer Abweichung von 0,00031 Tagen oder 27 Sekunden.
Diese Abweichung wurde als vernachlässigbar hingenommen, da dadurch erst nach 3.226 eine Abweichung von einem Tag zustande kommt.
Einführung gregorianischer Kalender
Länder und fehlende Tage
Der Übergang vom julianischen zum gregorianischen Kalender erfolgte nicht in allen beteiligten Ländern gleichzeitig. Durch eine spätere Einführung mussten auch mehr Tage übersprungen werden, um das Datum entsprechend anzugleichen. So betrug der Unterschied 1582 noch 10 Tage, später waren es sogar bis zu 13 und im Jahr 2.100 wird der Unterschied 14 Tage betragen.
In Deutschland führten die ersten Gebiete die neue Kalenderform 1583 ein. Bis alle Gebiete gleichzogen dauerte es jedoch ein wenig und mit Friesland war der gregorianische Kalender 1701 in Deutschland vollständig eingeführt.
Eine vollständige Liste aller Länder findest du hier bei Wikipedia.
1. Schaltjahr-Regel
- Julianischer Kalender: Fügt alle vier Jahre einen Schalttag hinzu, so dass das durchschnittliche Jahr 365,25 Tage lang ist.
- Gregorianischer Kalender: Einführung einer Verfeinerung durch Wegfall von drei Schaltjahren alle 400 Jahre, wodurch ein durchschnittliches Jahr von 365,2425 Tagen entsteht. Diese Anpassung stimmt besser mit der Umlaufzeit der Erde überein.
2. Genauigkeit der Jahreslänge
Die Jahreslänge des julianischen Kalenders von 365,25 Tagen verursachte eine Abweichung von etwa 11 Minuten pro Jahr, die sich alle 128 Jahre auf einen vollen Tag summierte. Im Gegensatz dazu entspricht die Jahreslänge des Gregorianischen Kalenders eher dem Sonnenjahr und minimiert die Abweichung.
3. Kalenderabweichung und verlorene Tage
Um den Kalender an das Sonnenjahr anzupassen, wurden bei der Einführung der gregorianischen Kalenderreform im Jahr 1582 10 Tage gestrichen. In Ländern wie Italien und Spanien sprang das Datum in diesem Jahr vom 4. Oktober auf den 15. Oktober. Diese Anpassung korrigierte die durch den julianischen Kalender über Jahrhunderte hinweg verursachte Verschiebung.
https://barrazacarlos.com/de/7-unterschiede-zwischen-dem-julianischen-und-dem-gregorianischen-kalender/

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